Erhalten Sie in unserem Ratgeber Antworten auf Ihre Fragen:
- Wozu genau wird der Liegenschaftsplan beim Bauantrag benötigt?
- Wer darf einen Liegenschaftsplan anfertigen?
- Wie läuft die Erstellung eines Liegenschaftsplans ab?
- Welche Unterlagen werden für den Liegenschaftsplan?
- Wie alt darf ein Liegenschaftsplan für den Bauantrag sein?
- Kann ein vorhandener Liegenschaftsplan aktualisiert oder ergänzt werden?
- Welche rechtlichen Grundlagen gelten für den Liegenschaftsplan in Hessen?
- Wie hoch sind die Kosten für einen Liegenschaftsplan?
- Fazit
- Autor
- Quellen
Wozu genau wird der Liegenschaftsplan beim Bauantrag benötigt?
- Lage und Größe des Grundstücks
Er zeigt exakt, wo Ihr Grundstück liegt und wie groß es ist – das ist wichtig für die Einhaltung des Baurechts (z. B. Abstandsflächen, Höhenlagen, GRZ/GFZ). - Eintragung der geplanten Bebauung
Der Plan enthält neben dem Bestand auch die geplanten Gebäude, Garagen, Zufahrten usw. Die Behörde sieht, wo auf dem Grundstück gebaut werden soll und kann das mit dem Bebauungsplan abgleichen. - Prüfung der Abstandsflächen und Grenzabstände
Die Bauaufsicht prüft, ob das Bauvorhaben genügend Abstand zu den Grundstücksgrenzen und Nachbargebäuden einhält. - Nachbarbebauung wird dargestellt
Die Nachbarbebauung ist relevant, wenn es keinen Bebauungsplan gibt. Dann wird beurteilt, ob sich dein Vorhaben in die Umgebung einfügt. - Zufahrt, Erschließung, Leitungen
Der Plan zeigt, wie das Grundstück erschlossen ist (Zufahrtswege). Das ist wichtig, weil ein Baugrundstück erschlossen sein muss, damit gebaut werden darf.
Wer darf einen Liegenschaftsplan anfertigen?


Wer sich einen Liegenschaftsplan erstellen lassen möchte, fragt natürlich danach, an wen er sich für diese Aufgabe wenden kann. In Ehringshausen in Hessen gibt es das Vermessungsbüro Arhelger (ÖbVI) welches Ihnen den Liegenschaftsplans zum Bauantrag erstellt.
Wie läuft die Erstellung eines Liegenschaftsplans ab?
Die Erstellung eines Liegenschaftsplans erfolgt in mehreren Schritten:
Wer einen Liegenschaftsplan benötigt, beauftragt zunächst ein öffentlich bestelltes Vermessungsbüro. Dieses führt die Vermessung direkt auf dem Grundstück durch und wertet die Daten anschließend im Büro aus. Dabei werden vorhandene Grenzen, Gebäude und topografische Details präzise erfasst und mit den amtlichen Katasterdaten abgeglichen.
Nach der Berechnung wird der Plan gezeichnet, überprüft und schließlich an den Architekten oder den Auftraggeber übergeben. Dieser reicht den Liegenschaftsplan beim Bauamt ein.
Ablauf der Erstellung eines Liegenschaftsplans in Ehringshausen:
| Schritt | Beschreibung / Inhalt | Zuständigkeit |
|---|---|---|
| 1. Auftragserteilung | Beauftragung durch den Eigentümer. | Eigentümer / Vermessungsbüro |
| 2. Vor-Ort-Vermessung | Aufnahme von Grenzen, Gebäuden und Gelände durch Vermessungsingenieur oder Vermessungstechniker. | Vermessungsbüro |
| 3. Datenauswertung und Planerstellung | Berechnung, Kartierung und Erstellung der Planunterlagen. | Vermessungsbüro |
| 4. Übergabe | Freigabe und Aushändigung an den Antragsteller. | Vermessungsbüro / Eigentümer |
Welche Unterlagen werden für den Liegenschaftsplan benötigt?
Ein Liegenschaftsplan vom Vermessungsbüro Arhelger beinhaltet in der Regel folgende Unterlagen und Informationen:
- Aktueller Katasterauszug, Flurkarte
- Eigentümerauszug beziehungsweise Angaben zum Grundstück (Gemarkung, Flur, Flurstücknummer, Grundstücksgröße)
- Bauvorlagen, Bauantragsunterlagen (Grundriss, Lageplan, gegebenenfalls Höhenangaben)
- Angaben zu bestehenden Gebäuden und Anlagen auf dem Grundstück
Wie alt darf ein Liegenschaftsplan für den Bauantrag sein?
Ein Liegenschaftsplan darf zum Zeitpunkt der Einreichung des Bauantrags nicht älter als zwei Jahre sein. Alle Grundstücksdaten, Grenzen und Gebäudebestände müssen korrekt erfasst werden.
Kann ein vorhandener Liegenschaftsplan aktualisiert oder ergänzt werden?
Ja. Ein vorhandener Liegenschaftsplan kann grundsätzlich aktualisiert oder ergänzt werden. Das ist insbesondere dann ratsam, wenn sich seit seiner Erstellung Änderungen ergeben haben.
Welche rechtlichen Grundlagen gelten für den Liegenschaftsplan in Hessen?

Für die Erstellung und Einreichung eines Liegenschaftsplans bei Bauanträgen in Hessen gelten landes- und bundesrechtliche Vorschriften des Bauplanungsrechts. Einschlägige Normen für einen Liegenschaftsplan ergeben sich zum Beispiel aus den folgenden Gesetzen:
- Hessische Bauordnung (HBO): zum Beispiel § 69 HBO (Bauantrag, Bauvorlagen) und § 67 HBO (Bauvorlagenberechtigt).
- Hessischer Bauvorlagenerlass (BVErl).
Wie hoch sind die Kosten für einen Liegenschaftsplan?
Das Honorar für die Erstellung von Liegenschaftsplänen richtet sich nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Bei der Berechnung werden sowohl der Herstellungswert des Vorhabens als auch der Umfang der erbrachten Leistungen berücksichtigt.
Fazit

Liegenschaftsplan – ein unverzichtbarer Bestandteil des Bauantrags. Der Liegenschaftsplan stellt sicher, dass Grundstücksgrenzen, Bestandsgebäude und die geplante Bebauung eindeutig und rechtssicher dokumentiert sind. Wer frühzeitig mit einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur zusammenarbeitet, vermeidet zeit- und kostspielige Verzögerungen. Alles aus einer Hand: Wenn Sie ein Bauvorhaben planen, wenden Sie sich am besten direkt an das Vermessungsbüro Arhelger in Ehringshausen – für eine fachkundige Beratung und einen professionell erstellten Liegenschaftsplan.

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